„Für ein freies Österreich“

Ich habe das Buch „Für ein freies Österreich“ gelesen, das von FPÖ-BP Kandidat Norbert Hofer herausgegeben und mit einem lobenden Vorwort versehen worden ist.

In dem Buch wird ein Wort verwendet, das mich aufhorchen ließ: Xenokratie. Die Herrschaft der Fremden. Also Aliens, aber Aliens aus Anatolien oder dem Westbalkan halt.

Und ich habe mich dann gefragt, als Nachkomme dieser Xenos, ob dem wirklich so ist. „Herrschen“ wir hier, geben wir den Ton an, liebkosen wir die Schalthebel der Macht mit unseren Alien-Händen? Die Antwort ist Nein. Einfach Nein.

Jene, die seit Jahrzehnten alle Macht in Händen halten, jene, die dafür sorgen, dass sie selbst und ihre Sprösslinge Macht, Wohlstand und Einfluss hamstern, haben im Grunde Angst davor, dass dieses System einem natürlichen Ende zugeht.
Und diese Angst treibt sie politisch an.

Die Frage, die sich für Österreich stellt, ist also nicht, ob die Fremden herrschen, sondern wie lange ein System erhalten werden kann, das immer größere Teile der Bevölkerung ausschließt und somit deren Fremdsein ja erst zementiert.

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