Auch der politische Islam sehnt sich nach Demokratisierung #islamischeZeitung

Zu aller erst ist Folgendes festzuhalten: Das Modell der Islamischen Demokratie ist nicht zu Ende, kann es nicht sein, da es sie nicht gibt. Selbst die Islamische Republik (sic!) Iran hat in ihrer Formalverfassung grundlegende Aspekte einer demokratischen Republik parat, auch wenn die oberste Riege der Ayatollahs diese Formalverfassung zusehends pervertiert hat.

Länder wie Pakistan, Afghanistan oder auch der Iran können sich also durchaus Islamische Republiken nennen, doch die Grundstruktur ihrer Staatsform bleibt davon unberührt. Vielleicht kann man sogar weitergehen und jeden Ansatz von „Islamische Demokratie“ als Mogelpackung und Etikettenschwindel bezeichnen. Und die Türkei ist lediglich eine republikanische Demokratie mit islamisch-konservativer Regierung. Essentielle Teile ihres staatlichen Fundaments wie etwa das bürgerliche Recht oder die Verfassung sind an europäische Staaten angelehnt. Verweise auf Koran & Sunna fehlen natürlich. Es gibt also keine „islamischen“ Demokratien jenseits von Etikettenschwindeleien – das hätten wir einmal geklärt.

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